Denkmal

Türme des Schweigens

Zoroastrische Bestattungshügel am Rand der Wüste

Auf zwei kahlen Hügeln südlich von Yazd stehen runde Steineinfriedungen, die Dakhmeh oder Türme des Schweigens. Für Zoroastrier sind Erde und Feuer heilig und dürfen nicht durch Tote verunreinigt werden; deshalb legte man die Verstorbenen jahrhundertelang auf diese ummauerten, zum Himmel offenen Plattformen, wo Geier und Sonne ihr Werk taten. Der Brauch endete im 20. Jahrhundert; heute nutzt die Gemeinde einen Friedhof in der Nähe.

Am Fuß der Hügel liegen die Ruinen der Gebäude, in denen sich Familien zu den Trauerriten versammelten – Lehmhäuser, eine Zisterne und Windtürme. Der Aufstieg zu den Türmen dauert etwa zehn Minuten und belohnt mit weiten Blicken über die Wüstenstadt; bei Sonnenuntergang sind Stille und Licht unvergesslich.

Höhepunkte

  • Die beiden Dakhmeh auf den Hügeln
  • Sonnenuntergang über Yazd und der Wüste
  • Verfallene Zeremonialbauten und Zisterne
  • Einblick in zoroastrische Traditionen

Galerie

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