Yazd ist das Kernland des Zoroastrismus, des alten Glaubens Persiens, und dieser Tempel – der Atasch Behram, das „Siegreiche Feuer“ – ist sein wichtigstes Heiligtum in Iran. Das Gebäude selbst ist modern, 1934 mit Unterstützung der Parsen aus Indien vollendet, doch die Flamme darin soll seit etwa 470 n. Chr. brennen und von Tempel zu Tempel getragen worden sein, bevor sie Yazd erreichte.
Über dem Eingang, in einem Garten mit rundem Becken, prangt der Faravahar – eine geflügelte Gestalt, die für die zoroastrischen Grundsätze gute Gedanken, gute Worte, gute Taten steht. Besucher sehen das Feuer hinter Glas in einem großen Messinggefäß brennen; den inneren Raum dürfen nur Priester betreten. Kleine Tafeln erklären Geschichte und Glauben einer Religion, die hier bis heute eine lebendige Gemeinde hat.
Höhepunkte
- Die uralte Flamme hinter Glas
- Das Faravahar-Symbol über dem Eingang
- Garten mit rundem Becken
- Ausstellung zum zoroastrischen Glauben






