Schah Abbas II. vollendete diesen Pavillon 1647, um Gäste zu bewirten und ausländische Gesandte zu empfangen. Der Name bedeutet „Vierzig Säulen“, doch nur zwanzig schlanke Holzpfeiler tragen die Vorhalle: Im langen Becken davor gespiegelt werden es vierzig – und im Persischen steht vierzig zugleich für „viele“.
Der Palast liegt in einem ummauerten Garten mit Platanen und Brunnen, der mit acht weiteren historischen Gärten das UNESCO-Welterbe „Der Persische Garten“ bildet. Die Decke der Vorhalle glänzt mit Holzintarsien, die Eingangshalle funkelte einst von Spiegelmosaik.
Im großen Saal hängen riesige Wandgemälde: königliche Bankette mit Musikern und Tänzerinnen, der Empfang des Mogulkaisers Humayun durch Schah Tahmasp und dramatische Schlachtszenen wie Tschaldiran. Kleinere Räume zeigen Liebende, Dichter und Europäer in safawidischer Tracht – ein seltenes Bild des Hoflebens vor vier Jahrhunderten.
Höhepunkte
- Die zwanzig Säulen im Spiegel des Beckens
- Monumentale Bankett- und Schlachtengemälde
- Eingelegte Holzdecke der Vorhalle
- Schattiger persischer Garten mit Platanen







