Platz · UNESCO-Welterbe

Naqsch-e-Dschahan-Platz

Der Königsplatz im Herzen der „Hälfte der Welt“

Als Schah Abbas I. Isfahan 1598 zur Hauptstadt machte, ließ er einen Platz anlegen, der der Welt zeigen sollte, wozu das safawidische Persien fähig war. Mehr als 500 Meter lang und von zweistöckigen Arkaden gesäumt, ist Naqsch-e Dschahan – „Abbild der Welt“ – bis heute einer der größten Stadtplätze der Erde und seit 1979 UNESCO-Welterbe.

Vier große Bauwerke blicken sich über Rasen und Brunnen hinweg an: die Schah-Moschee im Süden, die Scheich-Lotfollah-Moschee im Osten, der Ali-Qapu-Palast im Westen und das gekachelte Qeysarieh-Tor des Großen Basars im Norden. Macht, Glaube und Handel in einem einzigen Bild. Die steinernen Torpfosten an beiden Enden erinnern an die Polospiele, die der Hof hier verfolgte.

Heute gehört der Platz den Menschen von Isfahan. Pferdekutschen umrunden das Becken, Handwerker hämmern Kupfer in den Arkaden, und nach Sonnenuntergang breiten Familien Teppiche zum Picknick auf dem Rasen aus. Kommen Sie zweimal: tagsüber für die Bauwerke, abends für die Stimmung.

Höhepunkte

  • Panoramablick von der Ali-Qapu-Terrasse
  • Kutschfahrt um das zentrale Becken
  • Kupfer-, Emaille- und Miniaturwerkstätten in den Arkaden
  • Abendliche Picknicks mit einheimischen Familien

Galerie

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